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Pilze selber züchten

Pilze auf dem Balkon anbauen

Pilze selber züchten leicht gemacht. Wir zeigen euch, welche Pilze ihr selber auf dem Balkon und in der Wohnung anzüchten könnt und was es für unterschiedliche Methoden gibt: im Pilzzuchtset, auf Kaffeesatz, auf Stroh oder auf Holz, auch im Winter.

Der Anbau von Pilzen auf dem Balkon kann mit freier Anzucht aus Sporen erfolgen. Hierfür sind die Bedingungen auf dem Balkon nicht ganz einfach, dennoch möchten wir euch das Vorgehen zeigen. Deutlich leichter fällt die Anzucht von Pilzen auf dem Balkon mit einem Pilzzuchtset. Die gelieferten Pilzkulturen sind pflegeleicht und platzsparend. Balkongeeignet sind Pilze auch, weil die handlichen Pilzzucht-Sets perfekte Bedingungen für den Pilzanbau bieten. Die Sets lassen sich einfach und platzsparend auf den Balkon stellen. Im Handel gibt es eine tolle Auswahl an Anzuchtsets zum Pilze selber züchten, die man meistens in Form von fertigen Substratblöcken kaufen kann. Wie die Pilzzucht mit einem Anzucht-Set funktioniert, zeigen wir außerdem detailliert in unseren Pilzzucht-Tagebüchern.

Pilze aus dem Pilzzuchtset ernten

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Mehr Informationen

Neben der Anzucht von Steinchampignons, die ihr in unserem Steinchampignon-Tagebuch im Detail verfolgen könnt, gibt es viele weitere Speisepilze, die sich zuhause kultivieren lassen. Um die Vielfalt der Pilzarten etwas zu reduzieren, zeigen wir euch als Einstieg, wie ihr die gängigsten Arten Austernpilze und Champignons generell kultivieren könnt. Im Spezial begleiten wir das Set durch alle Phasen: Vorbereitung, Besiedlung, Wachstum und Ernte.

Welche Pilze eignen sich für zuhause?

Für den Anfang eignen sich Pilze, die auf totem Material wachsen: auf Kompost, Stroh, Holz oder Kaffeesatz. Diese Arten gibt es als fertige Kultur oder als Pilzbrut zu kaufen:

Champignons und Steinchampignons

wachsen auf Kompost mit einer Schicht Deckerde, am einfachsten im fertigen Zuchtset. Sie brauchen kein Licht. Der Steinchampignon ist trotz seines Namens kein Steinpilz, sondern ein brauner Champignon.

Austernpilze

wachsen auf Stroh, Holz oder Kaffeesatz und sind der leichteste Einstieg ohne Set. Zum Fruchten brauchen sie Licht, hell, aber ohne direkte Sonne.

Rosa Seitling und Limonenseitling

sind Verwandte des Austernpilzes, die viel Wärme brauchen, um 25 Grad und mehr. Sie passen in den Hochsommer, wenn es den anderen Pilzen zu warm ist. Den Limonenseitling zieht bitte nur drinnen und werft alte Blöcke nicht in Garten oder Wald, denn er verwildert leicht.

Kräuterseitlinge

gelingen am einfachsten als fertiger Substratblock. Sie mögen es kühl und sehr feucht.

Shiitake

wachsen auf Laubholz oder im Substratblock. Auf Holzstämmen braucht ihr Geduld, im Block geht es schneller. Esst Shiitake immer gut gegart.

Braunkappen

gehören in den Garten: Sie wachsen auf Stroh direkt im Beet.

Steinpilze und Pfifferlinge dagegen leben in einer Gemeinschaft mit Baumwurzeln und wachsen ohne ihren Baum nicht. Im Zuchtset klappt das nicht. Auch Champignons aus Resten vom Einkauf nachzuziehen, klappt zuhause praktisch nicht, dafür braucht es sterile Laborarbeit. Sicherer ist gekaufte Pilzbrut.

Pilze selber züchten im Pilzzuchtset

Champignons

Pilze selber züchten
Pilze selber züchten

Für Champignons gibt es die fertigen Substratblöcke für die Pilzanzucht. Zusätzlich zum Substratbeutel enthält das Set noch einen Sack mit Deckerde, um das Substrat zu bedecken. Das Substrat wird in der Anzuchtschale ausgebreitet und dann mit der Erde bedeckt. Nun sollte die Erde mit etwas transparentem Kunststoff bedeckt werden (Kunststoffhaube der Anzuchtschale, wird teilweise mitgeliefert). Wenn ihr keine Anzuchtschale besitzt, nehmt ihr ein beliebiges Gefäß, das mit Folie ausgelegt wird oder eine Holzkiste, die dann mit einer durchsichtigen Folie überdeckt wird. Champignons brauchen zwei Temperaturen: Solange das Myzel die Deckerde durchwächst, steht das Set warm, bei etwa 20 bis 24 Grad. Danach stellt ihr es kühler, bei etwa 12 bis 18 Grad, erst dann bilden sich die Pilze.

Champignon-Sets könnt ihr das ganze Jahr in der Wohnung ansetzen, am besten an einem kühlen Ort. Auf dem Balkon klappt es nur, solange es kühl, aber frostfrei ist, also im Frühjahr und Herbst. Im Hochsommer ist es draußen meist zu warm. Sobald sich dann die ersten Champignons zeigen, muss die Folie entfernt werden, um ausreichend Frischluft zu gewährleisten. Nach jeder Ernte kommt nach ein bis drei Wochen die nächste Welle, und ihr könnt neue Champignons ernten. Dabei ist es wichtig, dass möglichst kein Stumpf übrig bleibt, da dieser später leicht zu faulen beginnt. Daher können die Pilze am besten herausgedreht werden. Die meisten Sets sind nach drei bis vier Wellen erschöpft und können über den Bio-Müll entsorgt werden.

Das Champignon-Set in vier Phasen

  1. Vorbereiten

    Karton aufklappen, die Deckerde locker auf das Substrat streuen und die Folie darüber schließen. So geht es: Pilzzuchtset vorbereiten.

  2. Besiedlung

    Das Set warm stellen, bei etwa 20 bis 24 Grad, bis feine weiße Fäden die Deckerde durchziehen. Je nach Wärme dauert das etwa ein bis drei Wochen. Mehr dazu: Besiedlungsphase.

  3. Wachstum

    Die Box öffnen, die gelochte Folie darüberspannen, das Set kühler stellen (etwa 12 bis 18 Grad) und die Erde feucht halten. Nach etwa ein bis zwei Wochen zeigen sich kleine weiße Kügelchen, aus denen die Pilze wachsen. Mehr dazu: Wachstumsphase.

  4. Ernte

    Ernten, solange der Hut noch geschlossen ist, spätestens wenn die Haut zwischen Hutrand und Stiel einreißt. Die Pilze herausdrehen und danach etwa halb so viel Wasser nachgießen, wie ihr geerntet habt. Mehr dazu: Erntephase.

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Austernpilze

Auch für Austernpilze gibt es fertige Substratblöcke mit Pilzmyzel. Deckerde wird, anders als bei den Champignons, nicht verwendet. Der Substratblock bei Austernpilzen sollte während der Pilzzucht immer feucht, aber nicht nass bleiben. Eine hohe Luftfeuchtigkeit kann auch durch eine Folie sichergestellt werden, durch die ausreichend Feuchtigkeit im Ballen zurückgehalten wird. Um überschüssiges Wasser aufzufangen, ist eine Unterstellschale von Vorteil. Welche Temperatur Austernpilze mögen, hängt von der Sorte ab: Manche Austernseitlinge fruchten erst nach einem Kälteschub, Rosa Seitling und Limonenseitling brauchen deutlich mehr Wärme. Haltet euch deshalb an die Angabe auf eurem Set. Meist mögen es Austernpilze etwas wärmer als Champignons, viele Sets tragen bei etwa 15 bis 24 Grad. Dennoch brauchen die Substratblöcke immer einen schattigen Platz auf dem Balkon. So präpariert wachsen schon innerhalb weniger Tage die Austernpilze heran und können bald geerntet werden. Zusätzliche Luftlöcher in der Folie verbessern das Wachstum zusätzlich, denn hier bilden sich schnell kleine Pilzkörper. Erntet sie, solange der Hutrand noch leicht nach unten gebogen ist, und schneidet die Büschel mit einem Messer direkt am Block ab. Nach ein bis drei Wochen wachsen meist die nächsten Pilze nach. Ein Substratblock kann meistens zwei- bis viermal geerntet werden, bis die Nährstoffe verbraucht sind und der Block im Bio-Müll entsorgt wird.

Kräuterseitlinge und Shiitake

Auch Kräuterseitlinge und Shiitake gibt es als fertige Substratblöcke. Kräuterseitlinge fruchten am liebsten kühl, bei etwa 13 bis 18 Grad, und sehr feucht: Haltet die Luft unter einer Haube feucht und sprüht regelmäßig. Rechnet mit einer guten Ernte, eine zweite oder dritte Welle ist möglich, aber nicht sicher.

Shiitake-Fertigkultur auf einem Teller, rundherum junge helle Pilze
Unsere Shiitake-Kultur

Shiitake haben wir selbst als Bio-Fertigkultur ausprobiert. Der Block braucht Licht, aber keine Sonne, und fruchtet je nach Sorte bei etwa 12 bis 22 Grad. Bleibt er nach einer Welle ruhig, hilft oft ein Wasserbad in kaltem Wasser, das die nächste Welle anstößt. Auf Holzstämmen im Garten wachsen Shiitake auch, dort kommen die ersten Pilze aber meist erst nach etwa einem Jahr.

Esst Shiitake nie roh und gart sie gut durch. Roher oder halbgarer Shiitake kann bei manchen Menschen einen streifigen, juckenden Hautausschlag auslösen, selten sogar nach dem Garen. Wer so etwas bemerkt, isst besser keine Shiitake mehr.

Unsere Pilzzucht-Tagebücher

Zweimal haben wir ein Champignon-Set vom Auspacken bis zur Ernte begleitet:

Pilze im Winter in der Wohnung züchten

Pilze brauchen keine Sonne und keinen Balkon. Gerade im Winter, wenn draußen nichts wächst, ist eine Fertigkultur in der Wohnung ein schönes Projekt, und sie wächst das ganze Jahr. Darauf kommt es an:

Große Steinchampignons in einem offenen Pilzzuchtset-Karton mit Folie
Steinchampignons aus unserem Pilzzuchtset
Temperatur

Am besten passt ein kühler Raum mit etwa 15 bis 18 Grad, zum Beispiel ein frostfreier Keller oder ein kühler Flur. Das warme Wohnzimmer ist für die meisten Pilze zu warm. Zum Durchwachsen darf es vorher wärmer sein.

Licht

Champignons wachsen auch im Dunkeln. Austernpilze, Kräuterseitlinge und Shiitake brauchen zur Pilzbildung Licht, hell, aber ohne direkte Sonne.

Feuchtigkeit

Heizungsluft ist für Pilze viel zu trocken. Deckt das Set ab und sprüht regelmäßig, feucht, aber nie nass.

Balkon

Draußen klappt es im Winter nur frostfrei. Und Austernpilze gehören nicht ins Schlafzimmer: Reife Pilze geben viele Sporen ab, die Allergien auslösen können, also rechtzeitig ernten.

Pilze selber züchten: Anbauen auf dem Balkon

Frisch geerntete Champignons
Frisch geerntete Champignons

Neben den fertigen Pilzanzuchtsets erhält man im Handel auch Substrat-Brut (Stäbchenbrut oder Körnerbrut), die zur Anzucht von Pilzen ohne Pilzzuchtset gemacht ist. Die Substrat-Brut enthält das für die Pilz-Kultivierung notwendige Myzel, das dann auf einen Nährstoffträger aufgebracht werden muss. Meist sind dies feuchte Strohballen oder Strohpellets. So könnt ihr euch auch ohne Pilzanzuchtsets Pilze selber züchten.

Mit Strohpellets gefüllte Töpfe eignen sich sehr gut, um Austernpilze oder Rosa Seitlinge auf dem Balkon zu kultivieren. Hierzu übergießt man die Strohpellets mit heißem Wasser und lässt sie einige Stunden quellen und abkühlen, bis sie auseinanderfallen. Das heiße Wasser hält Schimmel fern. Wenn man nun noch ein wenig Wasser hinzugibt, entsteht eine Art Brei. Die Substrat-Brut mit dem Myzel mischt ihr dann gleichmäßig unter den Brei. Die so entstandene Masse kann man dann in kleine Blumentöpfe mit Bodenloch umfüllen. Den Untersetzer nicht vergessen. Nun müssen die Töpfe mit Folie abgedeckt werden (kleine Luftlöcher einstechen). Die Folie hält die Feuchtigkeit im Nährboden und sorgt gleichzeitig für das richtige Klima. Das austretende Wasser solltet ihr aus dem Untersetzer entfernen, um Staunässe zu vermeiden. Nach etwa zwei bis drei Wochen spannen sich die Myzelfäden über den Nährboden und nach etwa vier bis sechs Wochen könnt ihr die ersten selber gezüchteten Pilze ernten; draußen dauert es je nach Wetter länger. Rosa Seitlinge tragen erst bei viel Wärme, auf dem Balkon also nur im Hochsommer. Achtet beim Ernten der Pilze wieder darauf, dass keine Enden in der Erde bleiben, da diese sonst beginnen zu faulen. Herausdrehen ist besser als Abschneiden. Der Nährboden reicht für etwa 3-4 Pilzernten.

Austernpilze auf Kaffeesatz

Austernpilze wachsen auch auf Kaffeesatz. Nehmt frischen Satz, höchstens zwei, drei Tage alt, oder sammelt ihn im Gefrierfach, und mischt grob einen Teil Pilzbrut auf fünf bis zehn Teile. Etwas Stroh oder Holzspäne darunter hilft: Auf reinem Kaffeesatz schimmelt es leichter, und die Pilze tragen oft schlechter.

Füllt die Mischung in einen Beutel oder Eimer mit ein paar Luftlöchern und lasst sie warm durchwachsen, bis alles weiß ist. Dann stellt ihr sie hell, aber ohne Sonne, etwas kühler und haltet sie feucht, bis die Pilze kommen.

Pilze selber züchten: Anbauen im Freien

Obwohl wir die Anzucht in fertigen Anzuchtsets für sehr einfach halten, gibt es natürlich auch die Möglichkeit, Pilze im Freien, etwa im Garten, zu kultivieren. Da ihr auf eurem Balkon wahrscheinlich kaum eine komplette Pilzzucht aufbauen werdet, geben wir euch nur einen kurzen Überblick über die verschiedenen Kulturmethoden.

Pilzkulturen wachsen hervorragend auf Strohballen und Strohpellets, wobei es auch hier wie bei den Pilzanzuchtsets verschiedene Möglichkeiten gibt. Strohballen wässert man für einen Tag vollständig, bis sie komplett durchtränkt sind. Die abgetropften Strohballen werden dann mit Stäbchenbrut oder Körnerbrut befruchtet. Dazu bringt man die Körner- oder Stäbchenbrut in Löcher ein, die man im Abstand von etwa 20cm hineinbohrt. Nun wird der Ballen mit einer Folie abgedeckt und zwischen 18-24 Grad gelagert. Nach etwa vier bis sechs Wochen hat das Pilzmyzel den Ballen vollständig durchzogen. Wichtig ist, dass der Ballen stets feucht, aber nicht nass gehalten wird. Im Abstand von drei bis vier Wochen können dann jede Menge Pilze geerntet werden. Bis zur ersten Ernte vergehen je nach Wetter rund drei Monate, und wie viel ihr erntet, hängt stark vom Wetter ab. Alte Ballen wandern einfach in den Kompost.

Auf Holz geht es auch: Mit Pilzbrut als Impfdübel besiedelt ihr frisch gefällte, gesunde Laubholzstämme, etwa Buche oder Eiche. Der Austernpilz ist oft schon nach einigen Monaten so weit, beim Shiitake dauert es etwa ein Jahr bis zur ersten Ernte. Dafür trägt ein Stamm über mehrere Jahre.

Mit Strohpellets klappt es vergleichbar, vor allem mit Braunkappen und Austernpilzen. Der Rosa Seitling braucht dafür viel Wärme, und Kräuterseitlinge gelingen am einfachsten im fertigen Substratblock. Den Limonenseitling zieht bitte nur drinnen und werft alte Blöcke nicht in Garten oder Wald, denn er verwildert leicht.

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Pilze lagern

Bei der Lagerung unterscheiden wir zwischen der Lagerung von Pilzen selber oder wenn ihr ein Pilzzuchtset verwendet auch der Lagerung der Zuchtsets.

Frisch geerntete Pilze halten im Kühlschrank ein paar Tage, am besten in einer Papiertüte oder einem Tuch, nicht in Plastik. Gekaufte sind oft schon älter, sie verbraucht ihr besser in ein bis zwei Tagen. Selbst wenn sie etwas trocken werden, reicht es sie mit ein wenig Wasser zu besprühen und schon werden sie wieder schön frisch. Solltet ihr aber einmal zu viele Pilze haben und diese über einen längeren Zeitraum aufbewahren wollen, geht dies im Kühlschrank nicht lange gut. Besser ist es da, sie einzufrieren oder zu trocknen. Einfrieren könnt ihr die Pilze entweder am Stück oder in Scheibchen. Wenn ihr sie trocknen wollt, bieten sich Scheiben eher an. Diese legt ihr dann auf ein Backofenrost mit Backpapier und trocknet sie bei 40 bis 50 Grad mit leicht geöffneter Klappe solange, bis das enthaltene Wasser herausgetrocknet wurde. Ihr könnt sie dann in einem verschlossenen Glas lange aufbewahren. Wenn ihr dann die getrockneten Pilze wieder verwenden wollt, könnt ihr sie in etwas Wasser einweichen. Dann erhalten sie schnell ihre ursprüngliche Form.

Zuchtsets richtig lagern

Setzt ein Zuchtset am besten gleich nach dem Kauf an. Müsst ihr warten, lagert es kühl und frostfrei, höchstens ein paar Wochen; maßgeblich ist das Datum auf der Packung.

Bedarf im Überblick

Nährstoffbedarfentfällt
Kalkbedarfentfällt
Standort schattigBehälter entfälltAnzucht entfälltKeimtemperatur entfällt

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